| Kleiner Grenzverkehr in die ehemalige DDR |
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Mit diesem Beitrag soll versucht werden, an eine Regelung zwischen BRD und DDR
aus dem Jahr 1973 zu erinnern, von der seinerzeit nur ein kleiner Teil der
Bundesbürger profitieren konnte. Zur allgemeinen Information für Interessierte nur soviel: Bürger der Bundesrepublik Deutschland mit Wohnsitz innerhalb eines meistens 2 - 3 Kreise umfassenden Streifens entlang der Grenze zur DDR durften auf Antrag anfangs zu Tagesbesuchen, später auch zu 2-Tages-Aufenthalten in bestimmte Kreise auf der anderen Seite der Grenze zu Verwandtenbesuchen oder auch nur aus touristischen Gründen in die DDR einreisen. Der Antrag konnte von Verwandten/Bekannten in der DDR für Westbesucher gestellt werden, oder von Letzteren an das Volkspolizeiamt des Kreises, in dem sich der Zielort befand, gerichtet werden. Nach Übersendung der ausgefüllten Vordrucke erhielt man einen Berechtigungsschein zum Empfang eines Visums. Es musste der Grenzübergang gewählt werden, der dem Zielort am nächsten lag; dieser Übergang kam allein auch für die Ausreise in Betracht. Eine ganze Reihe von Orten, die im nahen Grenzbereich in der DDR lagen, durften nicht besucht werden. Beim Grenzübertritt erhielt man gegen Gebühr das Visum, durfte eine Straßenbenutzungsgebühr ent- richten und musste einen bestimmten DM-Betrag in DDR-Mark im Verhältnis 1 :1 zwangsumtauschen. Den damaligen "Papierkrieg" verdeutlichen die nachfolgend gezeigten Dokumente: |
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| Zwangsum- tauschbeleg |
Visumberech- tigungsschein |
Einreiseantrag | Antrags- rückseite |
Zählkarte Vorders. |
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| Zählkarte Rückseite |
Erklärung Vorderseite |
Erklärung Rückseite |
Verwarnung | Visum/Stras- senben.Geb. |
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Zum o.a. "Papierkrieg" gehörte natürlich nicht die Verwarnung, die gezeigt
wird, weil sie die damalige Situation recht gut widerspiegelt. Auf einer
Ausfallstraße in Nordhausen stand unmittelbar hinter einem Bahnübergang
(für Bahnübergänge galt seinerzeit eine Geschwindigkeitsbegrenzung von
30 km/h , was mir aber nicht bekannt war und etlichen anderen "Wessis"
wohl auch nicht) ein Vopo, der jedes Westfahrzeug stoppte und ein
Verwarnungsgeld kassierte mit der (mangels eines Messgerätes) unbewiesenen
Behauptung, die Geschwindigkeitsbegrenzung sei nicht beachtet worden. Die Behandlung der Westdeutschen beim Grenzübertritt war überhaupt in hohem Grade schikanös. Man war -insbesondere bei der.1. Einreise- angesichts des Grenzbollwerks und der vielen Vopos einigermaßen verunsichert, man wurde angeherrscht, hierhin und dahin geschickt, musste vorfahren, dann wieder zurücksetzen, musste u.a. die von einem Vopo herausgezogene Rückbank des Autos wieder einbauen und vieles andere mehr. Es gäbe hierzu noch Einiges zu erzählen, u.a. aus Platzgründen wird jedoch davon abgesehen. |
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Rekordwerte vom Brocken*
Solch ein Bilderbuch- wetter, bei dem die Warte in der Sonne liegt, ist
selten - mehr als 300 Tage im Jahr liegt die Kuppe zumin-
Größte Schneehöhe: 3,80 m (14. u.15. April 1970); * Text- u. Bildquelle: Goslarsche Zeitung |
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Weitere Besonderheiten des Brockens
Der Brocken ist der einzige Berg im deutschen Mittelgebirgsraum, der |
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Nachdenkliches....
Die Atomenergie habe keine Zukunft, so wird in Deutschland zielgerichtet
propagiert. Angesichts obiger Darstellung kann diese Behauptung wirklich nicht
ernst genommen werden. Dies umso weniger, wenn berücksichtigt wird, dass
etliche Länder, die schon Atomstrom gewinnen, neue Atomkraftwerke bauen bzw.
demnächst zu bauen beabsichtigen (z.B Indien, Russland, China,
Japan, Südkorea, Finnland), und dass eine Reihe weiterer Länder ernsthaft
erwägt, zukünftig die Kernenergie zu nutzen , also Kernkraftwerke zu errichten
(z.B. Ägypten, Indonesi- en, Israel, Türkei, Iran, Vietnam). Frankreich ist dabei,
einen neuen Reaktortyp zu entwickeln, der den Kernbrennstoff besser auswerten
soll und der darüber hinaus weniger Atommüll produzieren soll.
Zweifelsfrei steht fest, dass Kernkraftwerke beim Betrieb kein Kohlendioxyd ausstoßen; ebenso sicher ist, dass Kraftwerke, in denen durch Verbrennung von Kohle, Holz, Gas, Erdöl, Planzen u.ä. Strom erzeugt wird, trotz moderner Filteranlagen noch immer bedeu- tende Mengen an Kohlendioxyd an die Umwelt abge- ben. Der Ausstieg aus der Kernenergie und die Ener- giegewinnung durch Verbrennung führen folglich nicht zur dringend geforderten Absenkung der Kohlendi- oxyd-Emissionen, sondern werden den Treibhaus- effekt weiter beschleunigen. Welche Auswirkungen ein Ausstieg aller oben aufge- führten Länder aus der Kernenergiegewinnung auf das Klima hätte, kann sich jeder vernünftig denkende Mensch leicht ausmalen. Und noch eine Zeitungsgra- fik zeigt, in welchem Maße unsere Nachbarländer derzeit Atomenergie nutzen und diese auszubauen gedenken.
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Hier präsentiert sich ZINGST (die Perle Vorpommerns) in schönen Luftaufnahmen. Wie unschwer zu erkennen ist, sieht man jeweils rechts die Ostsee mit dem herrlichen Sandstrand und auf dem oberen Bild (oben) den DARSS sowie links einen Teil des BODDENS (hier: ZINGSTER STROM) mit dem ZINGSTER HAFEN.
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