| Schlösser in Südost-Niedersachsen |
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Schloss Wolfenbüttel |
Schloss Söder | Schloss Derneburg |
Schloss Derneburg |
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Für Interessierte einige Daten zum Schloss Wolfenbüttel: Aus der im 16./17. Jahrhundert errichteten Wasserburg entstand durch viele Um- und Erweiterungs- bauten das Schloß in seiner jetzigen Form mit prächtiger barocker Fassade. Von 1432 - 1753 war es Residenz der Herzöge von Braunschweig-Lüneburg. Das Schloss nutzen derzeit ein Museum, ein Gymnasium und die Bundes- akademie für kulturelle Bildung. Söder: Erbaut um 1742 durch J.E.von Brabeck, 1791 erweitert und verschönert durch Moritz von Brabeck, 1862 er- worben von den Grafen von Schwiechelt, Eigentümer ab 1922 Eberhard Graf von Hardenberg, Übernahme des Anwesens 1968 durch die Gräfin Carola von Hardenberg. Derzeit betreibt hier die Fam. Lampe eine Pferdezucht. Derneburg: An der Stelle der heutigen umfangreichen Schloßanlage stand im Mittelalter eine Burg; deren Besitzer, die Grafen von Winzenburg, übertrugen sie der Kirche, die dort im Jahr 1213 ein Kloster errichtete. 1735 erfolgte der Neubau der barocken Klosterkirche, Auflösung des Klosters im Jahr 1803. Die Klostergebäude und den dazugehöri- gen Landbesitz schenkte König Georg III. von Hannover seinem Staatsminister Graf Ernst zu Münster. Dieser ließ das Klostergebäude zu einem Schloß umbauen, so, wie es sich heute noch zeigt. Besitzer ist seit 2006 der Kunstsamm- ler Andrew J.Hall aus den USA, der das Schloss von dem Maler und Bildhauer G. Baselitz erwarb. |
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Für Interessierte einige Daten zum Schloss Ölber: Der bemerkenswerte Rundbau mit Renaissancefassade wird erstmals 1226 in einem Lehnsregister erwähnt. Um 1580 vorgenommene Umbauten führten zum jetzigen Aussehen des Schlosses, das sich seit dem Mittelalter im Besitz der Familie von Cramm befindet (bekannt ist der frühere Tennisbaron G. Freiherr von Cramm). Im Schloss finden jährlich div. Veranstaltungen statt (Kunst- u. Antiquitätentage, Christkindlmarkt, Konzerte usw). Im übrigen war es Filmkulisse für die Musikkommödie "Das Spukschloss im Spessart". Liebenburg: Auf dem jetzigen Schlossgelände stand im Mittelalter eine Burg, die im 30-jährigen Krieg zerstört wurde. 1754 errichtete Fürstbischoff Clemens August aus Bayern das heutige Barockschloss mit integrierter katholischer Kirche. Es befindet sich im Privatbesitz und kann nicht besichtigt werden. Bündheim: Der zweigeschossige Renaissancebau mit achteckigem Treppenturm stammt aus dem 16. Jahrhundert. Erbaut wurde das Schloss von Herzog Julius von Braunschweig. Genutzt wird das Gebäude heute als Kulturzentrum. |
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Für Interessierte einige Daten zum Schloss Ringelheim: Im Jahr 940 wurde hier ein Kanonissenstift gegründet, das 1250 in ein Benediktinerkloster umgewandelt wurde; dieses ist 1803 aufgelöst worden. 1817 erwarb Graf J.F. von der Decken das ehemalige Kloster und verwan- delte es durch An- und Umbauten in einen schlossartigen Herrensitz. Dieser ging 1938 in den Besitz der damaligen Reichswerke Hermann Göring über, wurde 1942 an die LVA Braunschweig verpachtet und später als Reha-Zentrum für psychisch Kranke genutzt. Seit 2005 steht das Schloss leer. Salder: Der herzogliche Generalkriegskommissar David Sachs hatte das vormalige Gut von den dort ansässigen Herren von Salder entpfänden lassen und das Renaissanceschloss , wie es sich im wesentlichen heute noch darstellt, 1609 erbauen lassen. 1695 kam das Schloss in den Besitz der Braunschweiger Herzöge. 1954 übernahm es die Stadt Salzgitter und richtete ein Heimatmuseum darin ein. Imbshausen: Das Schloss in seiner heutigen Form (englische Neugotik) wurde in den Jahren 1862 - 1864 errichtet; vorher existierten hier zahlreiche Vorgängerbauten. Vom frühen Mittelalter an bis 1803 gehörte Imbshausen dem Bistum Paderborn. 1803 fällt das Anwesen an Hannover, 1857 erwarb es Adolf II. Freiherr von Stralenheim, der den entscheidenden Neubau veranlasste. 1945 mussten die Eigentümer das Schloss verlassen. 1950 pachtete die ev-luth. Landeskirche das Schloss und gründete darin ein Predigerseminar. 1964 erhielt die Kirche das Schloss von Baron von Stralenheim geschenkt. Seit 1998 ist das Missionswerk "Campus für Christus" Eigentümer des Schlosses. Herzberg: Durch Tauschhandel erwarb Heinrich der Löwe 1157 das Schloss von Kaiser Friedrich Barbarossa. Bis 1866 blieb das Schloss im Besitz des Welfenhauses. Seine heutige Gestalt (vierflügelige Anlage um rechteckigen Hof) erhielt es nach einem verheerenden Brand 1510. In diesem Schloss geboren wurde u.a. Ernst August, Herzog von Calenberg und späterer Kurfürst von Hannover. Dessen Sohn Georg Ludwig bestieg 1714 als Georg der I. den englischen Thron. Derzeit genutzt wird das Schloss durch ein Museum, eine Gaststätte und öffentliche Veran- staltungen im Rittersaal. |
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Für Interessierte einige Daten zum Schloss Hardenberg Das Schloss Hardenberg ist der private Wohnsitz der gräflichen Familie von Hardenberg. 1710 wurde das Schloss bezogen, weil die nahegelegene Burg wegen Baufälligkeit als Wohnsitz aufgegeben werden musste. Das Schloss ist nach wie vor im Besitz derer von Hardenberg und kann nicht besichtigt werden. Aus dem Geschlecht der Grafen von Hardenberg sind bedeutende Männer hervorgegangen; genannt seien an dieser Stelle der preußische Staatskanzler Karl August von Hardenberg und der Schriftsteller und Dichter der Frühromantik Friedrich Leopold von Hardenberg, der unter dem Namen Novalis in die Geschichte einging. Oldershausen: Das ehemals sehr hübsche Schloss wurde im 18. Jahrhundert erbaut, 1877 erweitert und verschönert und diente der Familie von Oldershausen als Wohnsitz bis zum Ende des 2. Weltkrieges. Es wurde von den Alliierten beschlagnahmt und zunächst für englische Truppen und anschließend für Flüchtlinge als Unterkunft eingerichtet. Bis Anfang der 70er Jahre diente es als Lungenheilstätte bevor 1975 eine Stiftung das Schloss als Behindertenheim nutzte. Seit 1985 steht das Schloss leer und verfällt leider zusehends. |
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